Forschungsprojekt

Rahmendaten

 

Kooperationsprojekt

zwischen der Hochschule für Gesundheit in Bochum und

der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Gütersloh

im Zeitraum von Juli 2013 - Juli 2015

 

Projektteam

 

(v.l.) Frau Prof. Dr. Kerstin Bilda, Frau Ina Rashid, Herr Stefan Stricker

 

Gefördert von

  

 

 

Ziele

 

 

Methoden

 

 

Problemzentrierte Fokusinterviews

Anhand von leitfadengestützen Interviews wurde die aktuelle Versorgungslage nach Schlaganfall aus den verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Darüber hinaus haben sich Bedürfnisse und Defizite herauskristallisiert. Befragt wurden Beteiligte aus den verschiedenen Segmenten der Versorgungskette bei Schlaganfall sowie Betroffene und Angehörige.

 

Entwicklung eines Curriculums und Durchführung der Schulung zur Schlaganfallhelferin / zum Schlaganfallhelfer

Experten aus den Bereichen "Sprache & Kommunikation, Beratung und Coaching, Sozialrecht, Selbsthilfe, Rehabilition und Neurologie" entwickeln zielgruppenspezifische Module. Über einen Zeitraum von ca. 2 Monaten werden Schlaganfall-Betroffene, Angehörige und anderweitig Interessierte als Schlaganfallhelfer*innen geschult und befähigt, Familien nach Schlaganfall im Alltag zu unterstützen.

 

Erprobung des ehrenamtunterstützen wohnortnahen Versorgungsmodells

Die 6-monatige Praxisphase der Schlaganfallhelfer*innen wird wissenschaftlich begleitet. Datenerhebungen erfogen mit standardisierten Fragebögen zu Beginn und nach Abschluss der Praxisphase. Um diese quantitativen Aussagen zu stützen, werden abschließend zusätzlich qualitative Interviews mit den betroffenen Familien durchgeführt.

 

Auswertung und Zusammenfassen der Ergebnisse

Im Rahmen der Interviews mit den betroffenen Familien werden hauptsächlich die Bereiche der gesundheitsbezogen Lebensqualität und der sozialen Teilhabe betrachtet. Des Weiteren finden die Daten der Schlaganfallhelfer*innen (gemessen vor und nach der Schulung sowie zu Ende der Praxisphase)  Eingang im finalen praxisnahen Curriculum. Ein Abschluss-Workshop wird den Rahmen bieten, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu diskutieren, zu untermauern sowie anknüpfende Ideen und Fragestellungen aufzunehmen. Geladen werden sowohl Schlaganfallhelfer*innen, Probandenfamilien und Expert*innen aus dem Gesundheitswesen, als auch interessierte Bürger*innen und Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politk.

 

Kontakt

Prof. Dr. Kerstin Bilda

Professorin an der Hochschule für Gesundheit

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Telefon: +49 234 77727-610
Fax: +49 234 77727-809

 

Stefan Stricker

Integrierte Versorgung in der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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Telefon: +49 5241 9770-49
Fax:
+49 5241 81-681749

 

 

Projekt gefördert von:

  

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